Einer neu zusammengewürfelten 2. Kreisliga sah sich unsere Dritte zur neuen Saison gegenüber. Der Respekt gegenüber der neuen Klassezusammensetzung war bei der Konkurrenz scheinbar sogar so groß, das Spieler aus höheren Ligen runtergezogen wurden um „mithalten“ zu können.
Der Beginn war in mehreren Bereichen holprig. War noch im August für Anfang September ein Spiel angesetzt, so fand sich das mit der Jahrbuchausgabe mit einmal im späteren Saisonverlauf wieder. Also ging es mit zwei Heimspielen in die Saison und gegen Bad Brambach los. Irgendwie waren wir noch nicht ganz auf der Höhe oder Konsequent genug. Nur Andreas legte los wie die Feuerwehr und trug zwei Erfolge zum 4:10 bei. Doch schon im Anschluss gegen den TSV Plauen gelang der erste Saisonerfolg mit 9:5, dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung.
Jetzt folgte auch die Auswärtspremiere und die gleich bei Post Plauen, einem der Staffelschwergewichte. Wie schon im ersten Spiel gelang es nicht unsere teilweisen guten Spiele in Punkte umzumünzen und wir fuhren mit 4:10 wieder heim. Unter Wert geschlagen! Wenn es nicht von allein richtig läuft, hilft nur kämpfen! Und das taten wir. Gegen die erfahrenen Neundorfer gelang es uns ebenso wie gegen Taltitz das Spiel ausgeglichen zu gestalten und immerhin jeweils einen Punkt einzufahren. Dabei waren wir einmal der Niederlage knapp entkommen und das andere Mal dem Sieg nur ganz nahe.
Nun folgte ein Zwischensprint. Nach Roland konnte nun auch Ronny seine Punktblockade brechen und wir drehten ein 0:3 gegen Schöneck noch in einen 8:6 Sieg. Ebenso stand es nach vielen knappen Sätzen und Spielen in Jößnitz. So katapultierten wir uns innerhalb von vier Tagen von Platz acht auf Platz vier.
Wer nun dachte „jetzt läuft es“, wurde eines besseren Belehrt. Marko hatte Pech mit dem Schläger und Andre im Spiel, so dass in Straßberg ein 5:9 folgte. Passend zu vielen vergebenen Chancen dann auch der Hinrundenabschluss. Wieder wurden Chancen liegengelassen und es war beim 5:9 gegen Erlbach auch wieder mal mehr drin. Schade.
So überwintert man genau in der Tabellenmitte, wobei zwischen Rang drei und Rang neun nur vier Punkte liegen. Da ist in der Rückrunde also noch viel drin. Aufpassen und Weiterkämpfen!